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Arthrose die Zweite

Ich habe ja schon mal von meiner Langzeitfolge Arthrose geschrieben.

Jetzt war es wieder soweit. Nachdem ich das 2. mal dieses Jahr eine Blockade im Knie mit nicht endenden Schmerzen hatte, wurde ich am vergangenen Freitag operiert bzw. eine Arthroskopie gemacht. Es konnte wieder nur der Knorpel geglättet werden und der Meniskus begradigt. Es ist leider schon so viel kaputt, dass im nächsten Schritt nunmehr definitiv nur noch ein neues Kniegelenk hilft.

Nachdem ich mir eine Spezialklinik für Orthopädie gesucht habe – was ich übrigens jeden Patienten anraten würde – konnte meinem „Ganzen“ auch erstmals ein Name gegeben werden und mir wurde der Zusammenhang zu meiner damaligen Behandlung bestätigt. Die Chondrokalzinosis (Pseudogicht), Verkalkung des Kniegelenks, steht höchstwahrscheinlich im Zusammenhang mit der Gabe von Medikamenten, welche damals zur Anreicherung der Stammzellen im Knochenmark eingesetzt wurden. Kalziumpyrosphosphatkristalle lagerten sich seitdem in dem Gelenk ab und haben über die Jahre meinen Knorpel und Meniskus kaputt gemacht.

Derzeit bekomme ich noch unterstützend ein Medikament, welches sonst in der Rheumabehandlung eingesetzt wird.

Ich hoffe, ich werde für die nächsten 1-2 Jahre wieder schmerzfrei sein und anschließend schaue ich weiter……

4 Kommentare zu “ Arthrose die Zweite ”

  1. liebe Sabine,
    ich wünsche dir für dein Knie eine kurze aber nachhaltige Heilungszeit!

  2. Liebe Sabine,
    ich freue mich auf jeden Fall, dass der Eingriff gut gelaufen ist und hoffe, dass du möglichst lange ohne künstliches Kniegelenk auskommen wirst.
    GLG, Emre

  3. Hallo! Ich hatte vor 2 Jahren AML, und davor bereits etwas Probleme mit den Kniegelenken und auch der Hüfte. Gut ein halbes Jahr nach der AML wurde bei mir eine Hüftgelenksathrose festgestellt. Jetzt kämpfe ich mit steifen Muskeln, häufig Beschwerden beim Laufen etc… und frage mich, ob die AML/die 4 Chemos womöglich irgendetwas schimmer gemacht haben? Kann es da einen Zusammenhang geben?

    • Sabine Fleißner

      Hallo Ulrike, in der jetzigen Klinik wurde mir erstmals richtig bestätigt, dass es einen Zusammenhang geben kann. Die Verkalkungen im Knie sind erheblich (die einer 90jährigen) und nicht normal. Man vermutet dieses Medikament zur Ausschwemmung der Stammzellen ins Blut bei mir, da ich autolog transplantiert wurde. Am Ende weiß man es nicht genau.
      Mit Hüftgelenksnekrose hatte ich auch schon zu tun. Wurde nicht richtig bestätigt. Naja, sicher ist, dass so eine Behandlung nie an einem spurlos vorbei gehen wird.
      Wie wird bei dir behandelt?

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