Menü

Im Kampf gegen deine Bluterkrankung
bist du nicht allein

Page 1
Alternative Text

Blogger (einmalig) 0 Kommentare

28. April 2014 – die Spende (Fortsetzung)

Es war der 28. April. Ich war so verdammt aufgeregt, hatte aber auch so verdammt viel Angst vor dem was folgen könnte. Ich bin Vater von zwei Kindern und hatte wirklich Bedenken, ob und wie ich das alles überstehen würde. Meine Frau, eine gelernte Intensivkrankenschwester, sprach vorher etliche Male mit mir über die Spende und riet mir anschießend meinem Herzen zu folgen. Und das, lieber Empfänger, hat Dir wohl letztendlich das Leben gerettet. Ohne die Gespräche mit meiner Frau hätte ich mich vielleicht nicht für eine Spende entschieden. Ohne ihr Verständnis und ohne ihre passenden Worte hätte ich mich vielleicht doch dagegen entschieden. Es mag nicht plausibel klingen, aber ich (und ich kann da nur von mir reden), hatte Angst das ich meine Kinder nicht aufwachsen sehen kann. Ich hatte Angst, das mir etwas passiert. Und diese Angst hat sie mir zwar nicht genommen, aber geholfen damit umzugehen und Dir vielleicht ein neues Leben zu ermöglichen.

Weiterlesen

Alternative Text

Blogger (einmalig) 0 Kommentare

Unvergesslich für mich, der 28. April 2014

Es freut mich als Admin des Blogs immer wieder zu lesen, dass es so tolle hilfsbereite Menschen gibt, die Knochenmark oder Stammzellen für Kranke spenden. Dieser Bericht eines 36jährigen Knochenmarkspenders hat mich wieder besonders beeindruckt:

28. April 2014. Dieses Datum werde ich sicherlich mein gesamtes Leben lang nicht vergessen. Das war der Tag an dem ich in der Heinrich-Heine Universität auf dem Operationstisch lag und mir ein paar Löcher in die Hüfte habe bohren lassen um vielleicht einem anderen Menschen das Leben zu retten. Und bevor dies hier nun ein ewig langer Text wird, möchte ich Dir, lieber Empfänger, nochmals von Herzen alles Gute und viel Glück wünschen.

Weiterlesen

Alternative Text

Blogger (einmalig) 0 Kommentare

MDS erleben und überleben (erzählt von einem Betroffenen)

Vor etwa elf Jahren war ich in der gleichen Situation wie einige von ihnen, ich litt an einem Myelodysplastischen Syndrom (MDS).

Das was auf sie vll. zukommt, habe ich inzwischen hinter mir und ich fühle mich nach einer vor fast acht Jahren erfolgten Stammzellentransplantation, inzwischen ganz ohne  Medikamente, gesund und munter.

Ich möchte als Betroffener versuchen, ihnen einen Einblick in meine Krankengeschichte zu geben,  die Geschichte einer Krankheit, die man zwar vielleicht  vom Hörensagen kennt und evtl. mit dem Sänger José Carreras in Verbindung bringt, aber selbst nicht wirklich kennt.  Weil man bisher nicht betroffen ist, ignoriert man diese Erkrankung, die einen großes Unbehagen vermittelt, aber überwunden werden kann!

Möglicherweise ergeben sich bei meinen Darlegungen einige Parallelen zu ihnen, aber sie sollten sie nicht überbewerten, sondern ihren eigenen Umgang mit der Krankheit finden. Furcht davor, ist ein schlechter Ratgeber!

Weiterlesen

Alternative Text

Blogger (einmalig) 0 Kommentare

Ich bin DKMS-Spender, Teil III

8.12.2014

Heut war er da, der Tag der Voruntersuchung.

Ein bisschen nervös war ich ja schon, hatte ich doch gelesen und wurde mir gesagt, dass einige Untersuchungen auf mich zukommen würden. Heute würde sich von ärztlicher Seite aus entscheiden, ob ich auch wirklich spenden kann.

Mein Arbeitgeber hatte mich frei gestellt (im großen Unterlagen-Paket war ein Anschreiben dabei, welches nochmal erklärte, dass ich als Spender in Frage kommen würde, eben ein Tag der Voruntersuchung anstehen würde und wann die Entnahme geplant ist) und ein Zugticket war für mich hinterlegt worden.

Nina fuhr mich also kurz nach 6 zum Bahnhof, ich zog mir das Ticket und dann ging die Reise los.

Ich hatte mir eine Verbindung ausgesucht, die zwar etwas länger war, aber mit nur einmal Umsteigen (in Aschaffenburg) auskam und ich dennoch rechtzeitig in Köln ankommen würde, um in Ruhe vom Bahnhof zum Media Park zu gehen.

Weiterlesen

Alternative Text

Bergit Kuhle 0 Kommentare

Ein ganz normaler Arbeitstag

6.15 Aufstehen

7.15 Fahrt zur fast 50km entfernten Uniklinik bei Eis und Schnee

7.45 Stau

8.10 Ankunft bei den „Sprechstunden-Mädels“ am Tresen der hämatologischen Tagesklinik (zu spät, da für 8.00 bestellt), Datenaufnahme, Abgabe des Therapiepasses

8.15 Warten auf das Anstechen des Ports, Blutentnahme, Therapiebeginn im bereits überfüllten Wartebereich

9.15 Port-Anstechen, Blutentnahme, kurzes Arztgespräch, leider selten beim selben Arzt wie das Mal zuvor

Weiterlesen

Alternative Text

Blogger (einmalig) 0 Kommentare

Ich bin DKMS Spender – wie ich hoffentlich ein Leben retten kann (Teil I)

11.9.2013 ich bin nun bei der DKMS registriert

Nina ist ja schon länger bei der DKMS registriert, musste aber wegen der Geburten aussetzen. F. hatte sich vor kurzem registrieren lassen und schon das erste Blut-Untersuchungspaket verschickt, da entschied ich mich, auch registrierter DKMS-Spender zu werden. So eine kleine Sache für mich – so ein riesen Ergebnis für einen potentiellen Empfänger. Wie kann man sich da nicht registrieren lassen? Ich fülle also den Online-Antrag aus und warte auf meine Spenderkarte

23.3.2014 Sind Ihre Daten noch aktuell?

DKMS-Spender zu sein, heißt zu warten. Gerade deshalb hüpft das Herz schon immer ein Stück, wenn man sieht, dass die DKMS geschrieben hat. Heute war es aber nur eine Erinnerung, ob meine Daten noch aktuell sind – sind sie!

Weiterlesen

Alternative Text

Bergit Kuhle 0 Kommentare

Fatigue

Über Fatigue kann fast jeder Krebspatient etwas sagen, wobei Blutkrebspatienten mit Sicherheit die Experten unter den Experten sind. Das ist fast so, als ob man sich über Fußball oder Schule austauscht, das kann auch jeder aus eigener Anschauung kommentieren. Weiterlesen