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Ich bin DKMS-Spender, Teil II

19.11.2014 DER Anruf

WOW!

Ich kann es nicht fassen: Die DKMS hat angerufen! (Funfact: Ich hatte gestern schon einen verpassten Anruf einer Kölner Nummer, wusste damit aber nichts anzufangen, als sie heute wieder anriefen, bin ich einfach mal dran – wird sicher wieder so ne Werbefirma sein – weit gefehlt!) ICH BIN PASSENDER SPENDER! Es gibt jemanden, dem ich mit meinen Stammzellen das Leben retten kann! Ich bin baff!

Gleich erst mal Nina anschreiben und dann raus in die sozialen Medien-Kanäle. Ich muss mein Glücksgefühl einfach teilen. Sonst explodiert es aus mir heraus. Periphere Stammzellen Spende: Also nicht die Operation, sondern das mit dem Liegen und Blutausschwemmen. Egal wie: Macht, dass ich helfen kann! Alles andere ist unwichtig. Sie wollen wissen, ob ich noch zur Verfügung stehe. Was für eine Frage – KLAR! Wann soll ich wo sein? Ich krempel schon mal die Ärmel hoch: Hier, einmal abzapfen bitte! Natürlich geht es nicht ganz so schnell. Aber ein großer Schritt ist gemacht. Die cellex – Zentrum für Zellgewinnung – muss nun erst mal die Termine klären. Sollen sie, schnell, das ist wichtig! Ich lese mich nun erst mal in die ganze Materie ein. Ich kann es irgendwie immer noch nicht fassen: ICH DARF SPENDER SEIN!

20.11.2014 Terminabsprache

Heute ein erneuter Anruf von der CMS. Die Termine müssen besprochen werden. Gestern beim Info-Anruf musste ich den ersten anvisierten Termin 22.12./23.12. leider absagen, das schaffe ich dienstlich einfach nicht. Aber nach Weihnachten habe ich eine Woche Urlaub. Das würde wunderbar passen! Entnahme soll in Köln sein, da wohnt mein Schwiegervater um die Ecke – besser geht’s nicht! Die Dame von der CMS wollte das abklären – wenn es nicht geht, werden sie den zweit-passendsten Spender wählen, Hauptsache es kann gespendet werden. Doch es passt: der 29./30.12.2014 geht sowohl für Empfänger, Entnahmezentrum als auch mich, also machen wir es fest! ICH HABE DEN TERMIN! Am 08.12.2014 wir die Voruntersuchung sein, auch in Köln, da komme ich sehr gut mit der Bahn hin. Auto ist mir ehrlich gesagt zu stressig. Aber so passt es: 11:00 Uhr! Ich freu mich einfach so! Die Unterlagen wollen sie mir so bald wie möglich zuschicken, ich muss ja noch so einiges lesen und vorbereiten (Freistellung vom Arbeitgeber, etc). Mit der Familie ist es auch geklärt: wir verbringen die Woche nach Weihnachten in Köln bei meinem Schwiegervater. So kann ich gut und ohne Stress zur Entnahme und mich danach auch noch etwas erholen. Das mit den Spritzen werde ich schon hinbekommen! Ich bin irgendwie immer noch so aufgeregt, wird das denn auch mal nachlassen? Egal!

22.11.2014 die Unterlagen sind da

Samstagmorgen. Der Briefträger hat einen dicken Brief gebracht: Meine Unterlagen!

Nun heißt es lesen, lesen, lesen, die Formulare ausfüllen und unterschreiben und am Montag gleich mal die terminlichen Dinge mit dem Arbeitgeber klären.

 

Johannes Müller

(Fortsetzung folgt)

5 Kommentare zu “ Ich bin DKMS-Spender, Teil II ”

  1. Hallo Johannes,
    wie ging deine Geschichte weiter. Konntest du mit deiner Spende helfen?
    Bin derzeit in der selben Situation. In 5 Tagen ist Voruntersuchung, die Entnahme findet Anfang März statt. Für mich sind leider die mit einer Spende verbundenen logistischen Anforderungen nicht so unkompliziert. Muss aus Hamburg nach Köln anreisen. In Anbetracht der avisierten Nebenwirkungen ist eine Strecke von über 6 Stunden (4x) sicherlich nicht so entspannt (zudem ist nun ausgerechnet Karneval und die Züge sicherlich mehr als voll).
    Andreas

    • Hallo Andreas, im Blog geht es bis Teil V. Johannes habe ich üb FB kennengelernt und sein Erlebtes hier eingestellt. Ich schau mal, ob ich von ihm Weiteres erfahre.
      Sabine, Admin

  2. Jacqueline Simoneit

    Hey hat jemand einen Link um mit den Sachen Morgen zu meinem Arbeitgeber zu gehen ?

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