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Im Kampf gegen deine Bluterkrankung
bist du nicht allein

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Bergit Kuhle 0 Kommentare

EISENÜBERLADUNG bei chronischen Bluttransfusionen: die unterschätzte Gefahr

I’m gonna lay down my burden on the rivers of Babylon

Es gibt einen Gospel mit dem Refrain „I’m gonna lay down my burden on the rivers on Babylon“. Ein schönes Bild eine schwere Last ablegen zu dürfen, die man nicht mehr tragen will und kann.

Mit der Eisenüberladung geht das nicht. Unser Organismus verfügt über keinen Ausscheidungsweg überschüssiges Eisen auszuleiten. Stattdessen wird das zusätzliche Eisen in der Leber, den Gelenken, der Bauchspeicheldrüse, dem Knochenmark und schlimmstenfalls im Herz akkumuliert und verursacht so auf lange Sicht Organ- und Gewebeschäden.

Hier ist die Rede von Eisenüberladung durch chronische Blut-Transfusionen. Ich leide seit über 12 Jahren an einem Myelodysplastischen Syndrom und brauche regelmäßig Blut. Mein Transfusionsintervall beträgt seit Jahren 10-14 Tage.

Die Hauptursache für Eisenüberladung ist die Transfusionstherapie. Jede Erythrozytengabe enthält 200-250mg Eisen. Nach nur 20 Einheiten sind das bis zu 5000mg, die in den Körper eingeleitet werden. Zu diesem Zeitpunkt ist der sogenannte Ferritin-Wert bei ca. 1,000 μg/l, hat also das ca. 10-fache des Normwerts erreicht. Das bedeutet, dass der behandelnde Arzt eine Eisenchelationstherapie für transfusionsabhängige Patienten wie mich empfiehlt. Weiterlesen